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Krankheitserreger durch Zeckenbisse

Die wichtigsten durch einen Zeckenbiss übertragene Krankheiten sind Borreliose und die Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis, kurz FSME, eine spezielle Form der Hirnhautentzündung.

Borreliose – Erkennen und handeln

Nur in etwa 5% aller Zecken tragen das Borreliose Bakterium in sich. Dieses Bakterium wird erst am Ende des eigentlichen Saugvorgangs in die Stichwunde abgesondert. Das bedeutet auch, dass ein frühzeitiges Entfernen der saugenden Zecke die Gefahr einer Borreliose verringert.

Ist der Saugvorgang abgeschlossen oder wurde dieser erst gar nicht bemerkt, sind Hautrötungen an der Einstichstelle ein erstes Warnzeichen. Diese Hautrötung, auch als "Wanderröte" bezeichnet, vergrößert sich kreisförmig und verblasst dabei in der Mitte zunehmend, so dass der Eindruck eines wandernden Ringes entsteht. Das Auftreten einer Wanderröte kann - muss aber nicht - bis zu 16 Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten und wird manchmal z.T. durch Jucken, Brennen und allgemein grippeähnlichen Symptomen begleitet. Im weiteren Verlauf der Erkrankung können Symptome an verschiedenen anderen Organgen auftreten. Unbehandelt können chronische Erkrankungen der Haut, der Gelenke, des Nervensystems oder des Herzen (chronische Herzmuskelentzündung) auftreten.

Eine auftretende Wanderröte oder grippeähnliche Symptome nach einen Zeckenbiss sollte unverzüglich mit Antibiotika behandelt werden. Antibiotika sind verschreibungspflichtig, der Gang zum Arzt daher unerlässlich. Bei dem Arztbesuch sollte auch umgehend auf den (bekannten) Zeckenbiss hingewiesen werden. (eigentlich Arztbesuch auch um zu kontrollieren, ob die Zecke restlos entfernt worden ist).

Borreliose ist sehr gut mit Antibiotika behandelbar und daher keine Gefahr, wenn es rechtzeitig erkannt wurde. Jedoch ist zu Bedenken, dass Wanderröte nicht immer auftritt – trotz Borreliose Infektion. Wer sicher gehen möchte, kommt um eine Blutuntersuchung nicht herum. Kontaktieren sie hierzu ihren Hausarzt und lassen sie gleich in diesem Zusammenhang die Einstichstelle untersuchen.

Hirnhautentzündung, FSME

Das FSME-Virus gelangen während des Saugvorgangs, also auch gleich zu Beginn in den Körper des Wirtes. Die Verbreitung von Zecken mit diesem Virus ist nicht in alle Regionen Deutschlands gleich. Hauptsächlich tritt dieses Virus in Bayern und Baden-Württemberg auf. In Schleswig-Holstein ist dieses Virus sehr gering verbreitet.

An FSME erkrankt nicht jeder Infizierte. Die Erkrankungsphase beginnt mit massiven Kopfschmerzen, hohem Fieber, nackensteifigkeit und erbrechen. Unbehandelt oder nicht rechtzeitig erkannt kann diese Erkrankung tödlich verlaufen: Etwa 10% der FSME Erkrankungen endet auf dieser tragischen Weise. Problematisch ist im Grunde, dass es keine ursächliche Therapie gegen dieses Virus gibt. Auch wenn der Krankheitsverlauf weniger problematisch ist, können trotzdem dauerhafte Schäden in Form von Lähmungen oder psychischen Auffälligkeiten zurückbleiben.

Einzig eine Impfung gegen dieses Virus ist bekannt, die sehr gut verträglich ist und in jedem Fall dann genutzt werden soll, wenn ein längerer Aufenthalt in entsprechende Risikogebiete geplant ist. Zur Vorlaufzeit fragen Sie bitte Ihren Arzt.



Was sind Zecken? Was tun beim Zeckenbiss?


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